Dass die Sonnenschirme doch noch beliebt dieses Jahr sind, liegt an den vorsichtigen Prognosen der Meteorologen und den gerade jetzt besonders günstigen Preisen.
Ist der Sommer mies, dann folgt erfahrungsgemäß ein schöner Herbst. Der 2011er Sommer konnte seinem Namen leider nur schubweise in kurzen Etappen einen Namen machen. Die Meteorologen haben dafür verschiedene Erklärungen. Einerseits befinden sich noch unzählige Staubpartikel von den großen Vulkanausbrüchen in der Atmosphäre und andererseits haben die letzten Ölkatastrophen für eine zusätzliche Belastung gesorgt. Die großflächigen Ölteppiche mit ihren dunklen und matten Oberflächen absorbieren die Sonnenstrahlen und sorgen für eine deutlich erhöhte Energieaufnahme der Ozeane. Wärmeres Wasser bedeutet natürlich auch, dass es schneller verdunsten kann und sich mehr Wolken bilden. An den in der Luft vorhandenen Staubpartikeln lagert sich Wasser an und bildet deutlich schneller große Tropfen, als das ohne sie der Fall wäre. Damit erklären die Meteorologen die erhöhte Niederschlagsneigung im Sommer 2011.
Hinzu kommt, dass einer der transatlantischen Ströme dieses Jahr besonders ausgeprägt ist und viel warmes Wasser in Richtung Europa schiebt. Insider kündigen deshalb einen milden Herbst und Winter an, wobei der Winter durchaus auch jede Menge Schnee bringen könnte. Doch ein milder Herbst bedeutet auch, dass man sich auf eine noch lang dauernde Gartensaison freuen darf. Und genau deshalb sind Sonnenschirme doch noch beliebt dieses Jahr. Gerade jetzt hat man die Chance, sie besonders günstig kaufen zu können. Obwohl es den Sommerschlussverkauf offiziell nicht mehr gibt, versuchen die meisten Händler, ihre vorhandenen Bestände an Outdoor-Equipment ab Mitte August bzw. spätestens ab Anfang September zum Dumpingpreis doch noch an den Mann bringen zu können. Da heute auf Grund der dadurch anfallenden Kosten kaum noch große Lagerflächen vorgehalten werden, benötigen die Händler den durch die Saisonverkäufe frei werdenden Platz für ihre Herbst- und Wintersortimente. Räumen sie ihn nicht frei, dann sind Umsatzeinbußen und damit sinkende Gewinne nämlich vorprogrammiert. Und genau das kann sich heute niemand mehr leisten, wenn er langfristig wettbewerbs- und überlebensfähig bleiben möchte.