Promi Kids haben es oft nicht so leicht, wie es nach außen hin den Anschein hat. Sie werden auch gefordert und müssen Einschränkungen bei der Verfügbarkeit der Eltern hinnehmen.
Es gibt sicher viele Jugendliche, die begehrlich auf die Promi Kids schielen. Die bekommen alles geboten, was man sich nur wünschen kann. Dass damit auch einige Einschränkungen verbunden sind, das nehmen leider nur die wenigsten Neider wirklich wahr. Das zeigt das Beispiel der Familie Geiss, wo im TV gerade umfassende Einblicke in den Familienalltag gewährt werden. Wenn Papa Geiss mit Frau on tour ist, um seinen Aufgaben als Bau- und Immobilienunternehmer nachzugehen, müssen die Kids auf die Eltern verzichten und von Dritten betreut werden. Und so ein liebevoller Opa wie hier steht leider nicht überall zur Verfügung.
Selbst im Urlaub werden geschäftliche Termine dazwischen geschoben, zu denen die Kinder mitgenommen werden müssen. Und ob es für das Baby von bekannten Sängerinnen so gut ist, mal eben schnell zwischendurch in der Unruhe hinter der Bühne gestillt zu werden, das ist ebenfalls sehr fragwürdig. Klar haben die Kinder von Prominenten auch Vorteile, weil sie viel mit auf Reisen sind und fremde Kulturen schon von Klein auf kennen lernen können. Aber dürfen sie dabei auch wirklich Kinder sein, wenn sie sich den oft damit verbundenen Etikettezwängen unterwerfen müssen?
Und noch ein anderer Aspekt des Lebens als Kid eines VIPs sollte nicht unterschätzt werden. Sind Papa oder Mama erfolgreich, dann wird die Messlatte auch beim Nachwuchs hoch angelegt. Dadurch entsteht ein enormer Leistungsdruck, den viele Kinder und Jugendliche nicht verkraften. Oder sie werden von vornherein „auf royal“ getrimmt, wie das vor allem im englischen Königshaus zu beobachten ist. Und ob dieses Leben nun wirklich so erstrebenswert ist oder man als Jugendlicher lieber die Freiheiten eines Kindes von „Otto Normalverbraucher“ genießen möchte, dass muss jeder für sich selbst entscheiden.
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